Das Projekt „Brainwash“ richtete sich an Jugendliche, junge Erwachsene, Schulklassen und Jugendgruppen, die sich mit Verschwörungsmythen auseinandersetzen und deren Hintergründe verstehen wollten.

Das Projekt sollte die Auseinandersetzung mit Verschwörungsmythen aktiv fördern. Der Impuls zur Initiierung des Projekts entstand aus der Wahrnehmung heraus, dass solche Mythen eine erhebliche Gefahr für die Demokratie darstellten.
Besonders in Krisensituationen, wie der damaligen Corona-Pandemie, erwiesen sich Verschwörungserzählungen als besonders attraktiv. Sowohl im Netz oder im Freund*innenkreis schien jede*r verstärkt mit Misstrauen und Verschwörungsglauben konfrontiert zu sein. Das Projekt griff dabei auch populäre Themen wie die Debatte um „Echsenmenschen“ auf.
Im Rahmen von „Einmal Brainwash und zurück“ wurde gemeinsam mit den Teilnehmenden erforscht, warum Verschwörungsideen eine solche Anziehungskraft ausübten, welche spezifischen Gefahren sie bargen und wie ein Umgang ohne diese Erklärungsmodelle aussehen konnte.
Es wurde eine reale und virtuelle „Erlebniswelt“ geschaffen, die zur Auseinandersetzung mit Verschwörungsmythen sowie verwandten Themen wie Antisemitismus, Rassismus und Fake News diente.
Diese Welt richtete sich speziell an Kinder und Jugendliche und zielte darauf ab, durch Erstaunen und Irritation Lernprozesse anzustoßen.
Das Angebot stand Lehrkräften sowie Fachkräften aus der Kinder- und Jugendhilfe und der politischen Bildung offen. Gemeinsam mit den Interessierten wurden jeweils passgenaue Konzepte für die Vermittlung erarbeitet.
Im Rahmen des Projekts sind mehrere Publikationen und Video-Inputs erschienen.
Laufzeit:
01.01.2020–31.12.2024





